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Familienbett: Alles was du wissen musst!

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Babys oder auch Kleinkinder schlafen zusammen mit den Eltern im Elternbett.

Für viele ein streitiges Thema. Doch in den letzten Jahren hört man immer öfter von dem so genannten Co-sleeping. Eltern die ihre Kinder mit ins Elternbett nehmen, das Kind in einem Beistellbett schläft oder einfach nur mit den Eltern im gleichen Zimmer schläft. Etliche Studien gibt es schon übers Co-sleeping. Und überall sticht eins heraus: Für die Eltern und das Kind ist es von Vorteil, wenn wenigstens im selben Zimmer geschlafen wird.

Welche Vorteile hat das Co-sleeping?

Der größte Vorteil ist wohl, dass das Co-sleeping das Risiko für den plötzlichen Kindstod (SIDS) drastisch reduziert. Der Schlafrhythmus des Babys passt sich dem der Eltern an. (Was nicht heißt das das Baby durchschläft.) Das Baby hat kürzere Tiefschlafphasen und so weniger Atmen Aussetzer. Auch passt das Baby seine Atmung dem Rhythmus seiner Eltern an.

Kinder, die im Elternbett schlafen, werden auch häufiger gestillt. Laut WHO sinkt die Sterberate um 50% bei Stillkindern. Weitere Studien belegen das Mütter ihre Babys instinktiv schützen, wenn sie nebeneinander schlafen.

Und zu guter Letzt ist man auch sofort an Ort und Stelle, wenn es den Kurzen mal nicht gut geht.

Was sollte man beim Familienbett beachten, damit es sicher fürs Baby ist?
  • Das Baby sollte immer in Kopfhöhe der Eltern liegen.
  • Immer im eigenen Schlafsack liegen, ohne Decke und Kissen.
  • Auch sollten Bettdecke und Kissen der Eltern außer Reichweite des Babys sein.
  • Es sollten keine Plüschtiere im Bett liegen.
  • Das Bett sollte keine Bettritzen haben.
  • Ein Rausfallschutz sollte vorhanden sein.
  • Die Mama sollte immer zwischen dem Baby und dem Papa oder dem Geschwisterkind liegen.
  • Die Zimmertemperatur sollte zwischen 16° C und 18°C betragen.
  • Und NIEMALS sollt das Baby im Elternbett schlafen, wenn Alkohol, Medikamente oder Drogen konsumiert wurden.
Wie wir unser Familienbett gestaltet haben:

Schon bevor unsere erste Tochter geboren wurde stand für mich fest, dass wir das so genanntes Familienbett haben werden.

Wie fast jede frisch gebackene Mama war ich in der Schwangerschaft der Meinung, wir würden unbedingt eins dieser kleinen teuren Beistellbettchen brauchen. Letztendlich hat unsere Tochter dann doch ins unserem Elternbett geschlafen. So konnte ich sie im Halbschlaf stillen und sie musste nicht die halbe Nacht in der Bettritze liegen.

Wir haben uns dann ein Bett mit den Massen 180x200cm gekauft, was für uns drei völlig ausreichte.

Nachdem wir dann unser zweites Baby erwarteten, musste eine neue Lösung her. Da die konventionellen Beistellbetten nur kurz genutzt werden können, haben wir uns von Ikea das Babybett SNIGLAR geholt und es als Beistellbett umfunktioniert.

Wir haben das Babybett nach Anleitung zusammengebaut, nur eine der Seiten weggelassen. Da die beiden Betten die gleiche Höhe haben, war es für uns nicht nötig die Beine zu kürzen, respektiv neue Löcher zu Bohren, um den Lattenrost zu befestigen. Wir haben uns dann noch ein Sideboard zusammengebaut um die Lücke zwischen Bett und Mauer zu Füllen. Zum einen sieht die Ecke so schöneraus und zum anderen ist es funktional, das Beistellbett kann so nicht wegrutschen und ich habe eine Ablage für Bücher usw. Das Nachttischchen fehlt einem dann doch etwas. 😊

Hier findest du eine Schritt für Schrittanleitung, wenn es bei dir etwas kniffliger sein sollte oder du nicht weißt wie du das Beistellbett an eurem Elternbett befestigen kannst: https://wanderlustbaby.de/baby-beistellbett-selbst-bauen-guenstig/

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